So bleibt die Schildkröte gesund
Harte Schale, weicher Kern – wohl auf wenige Lebewesen trifft dieses so sehr zu wie auf die Schildkröte. Denn so hart ihr Panzer ist, so empfindlich reagiert sie auf ungünstige Haltungsbedingungen und die falsche Ernährung. Die Schildkröte braucht unbehandelte Kräuter, Pflanzenkost und nur selten Obst, um ihr oft jahrzehntelanges Leben in guter Gesundheit zu verbringen. Im Fach- und Versandhandel gibt es eine reiche Auswahl an Samen und Jungpflanzen für die gesunde Ernährung des kleinen Panzertieres.
Ihre stoische Ruhe mag manchen frisch gebackenen Schildkrötenbesitzer über ihren empfindlichen Verdauungstrakt hinwegtäuschen. Denn Schildkröten reagieren äußerst sensibel auf zu viel Salat, Gemüse oder Obst.
Schildkrötenkost selber ziehen
Gras und Wildkräuter sollten die Basis einer gesunden Schildkrötenernährung bilden. Äußerst wichtig ist zudem, dass Salat und Äpfel, Möhren und Paprika unbehandelt sind. Am sichersten fährt der Tierbesitzer, wenn er alles Futter im eigenen Garten selber anbaut. Bei Anbietern wie dem Baldur Garten Versandhaus bekommt der Schildkrötenfreund Samen und Jungpflanzen, mit denen er Salate und Kräuter sowie Gras und Gemüse garantiert ohne Chemie selber ziehen kann.
Ausgewogene Ernährung
Um sich mit anderen verantowrtungsvollen Tierbesitzern über Schildkröten und Co. auszutauschen, kann man mal auf produkteohnetierversuche.de vorbeischauen. Hier gibt es viele Erfahrungsberichte und Tipps zum Umgang sowie dem Schutz der Tiere. Denn auch wenn die Schildkröte sich mit magerer Pflanzenkost zufrieden gibt, isst ihr Besitzer vielleicht gerne Fleisch, benutzt Kosmetika und möchte dieses guten Gewissens tun können. Die Schildkröte hingegen ist glücklich, wenn sie beim Freigang im eigenen Garten ihr Gras selber ernten kann. Löwenzahn, Spitzwegerich und Gänseblümchen, die wild auf der Wiese wachsen, sind für das Tier willkommene Leckerbissen. Im Winter ersetzt hochwertiges Heu das Gras. Um eine ausreichende Versorgung mit Kalzium zu gewährleisten, füttert man Eierschalen oder Sepia-Schalen zu. Auch Wildkräuter wie Storchenschnabel oder Disteln sind eine gute Schildkrötenkost.
Gras, Heu und Wildkräuter sind die Basiskost
Ein wenig Feld- oder Endiviensalat aus dem eigenen Garten sowie Brombeerblätter ergänzen den Speiseplan. Auch frische oder getrocknete Blätter von Laubbäumen schmecken der Schildkröte, jedoch ist immer auf die Verdauung des Tieres Acht zu geben. Hat die Schildkröte etwa Durchfall, sollte man nur Heu und Wasser geben. Viele Obst- oder Gemüsesorten enthalten zu viel Phosphor bzw. Fruchtzucker und Säuren und bringen damit den Verdauungstrakt der Tiere durcheinander. Gar nicht vertragen Schildkröten jegliche tierische Kost, denn sie reagieren mit abnorm schnellem Wachstum auf tierische Proteine.
